Die Ziegeleien der mittleren Havelregion bei

Brandenburg an der Havel

beiderseits der Havel von Ketzin (Linie westlich der OHKB) bis Pritzerbe,

Region Lehnin, Beetzseeregion und Region Wusterwitz

 

Standorte Teil 2 – Staustufe Brandenburg bis Pritzerbe (Unterhavel)

   

Die folgende Aufstellung ist untergliedert in die Bereiche:

     

Standorte Teil 1 (Oberhavel):

Ziegeleien der Havelregion von Ketzin bis Weseram

Ziegeleien der Region Lehnin

Ziegeleien der Havelregion von Klein Kreutz bis Brandenburg (Schleuse)

    

Standorte Teil 2 (Unterhavel):

Ziegeleien der Beetzseeregion

Ziegeleien der Havelregion von Brandenburg (Schleuse) bis Plaue

Ziegeleien der Region Plaue (Wendsee) / Wusterwitz

Ziegeleien der Havelregion von Plaue bis Pritzerbe / Hohenferchesar

    

Abkürzungen:

Brdbg. a. d. H. Stadt Brandenburg an der Havel
BRB Stadt Brandenburg an der Havel
B&S Feldbahnfabrik Bräunig & Stahlberg

D

Ziegelei verfügt über eine Dampfmaschine

F

Brennen der Ziegel im Feldbranndofen oder ähnlich

H

Handbetrieb

K

Kalkbrennofen

LKM Lokomotivbau "Karl Marx" Babelsberg, vorm. Orenstein & Koppel
M Messtischblatt 19./20. Jahrhundert

MT

in Zusammenhang mit Jahreszahl - Nennung auf Messtischblatt

OHKB

Osthavelländische Kreisbahnen

O&K Orenstein & Koppel

R

Brennen der Ziegel im Hoffmannschen Ringofen [r = rund, o = oval] ab Jahr

S Schmettaukarten 18. Jahrhundert

W

Werkbahn, Feldbahn, Lorenbahn

WHKB

Westhavelländische Kreisbahnen

WSA Wasserstraßenamt
X Lage der Ziegelei in Karten vermerkt

Zgl.

Ziegelei

(in Klammern)

Angaben widersprüchlich, ungenau, eventuell

        

Bilder zum Vergrößern anklicken!

     

Gemarkung

heute

Lage

Name

erste Nenn.

(von)

letzte

Nenn.

(bis)

Merk

male

X

Feldbahn

(Spurweite)

Bemerkungen

Inhaber

Ziegeleien der Beetzseeregion

Kartenausschnitt, Quelle: "Karte der weiteren Umgebung von Brandenburg a. d. H.", Verlag: Paul Kahle, Nachf. C. Holzhauer,

Entworfen u. gezeichnet von C. Holzhauer1898, Nachträge bis 1909, Slg H. M. Waßerroth, Repro: © H. M. Waßerroth

 

 

 

Ribbeck

 

 

 

55

nordwestlich von Groß Behnitz nahe der Lehrter Bahn

 

vor

1839

um 1920

H

F

M

nein

auf Karte von 1929 noch verzeichnet

v. Ribbeck auf Ribbeck,

Borsig (Groß Behnitz),

Adelheid v. Ribbeck auf Bagow

- 1850 ?

1850 - 1868 von Ribbeck auf Ribbeck

1868 - 1890 Kommerzienrat Borsig in Groß Behnitz

1890 - 1920 Rittergutsbesitzerin Adelheid von Ribbeck auf Bagow

Quelle: H. Hartwig

 

 

Groß Behnitz

56

nordöstlich von Groß Behnitz am Elsbruch,

(OT Sandkrug)

Gutsziegelei

vor

1800

um 1850

F

 

nein

 

Peter von Itzenplitz

 

Wachow

57

östlich des Riewendsees,

 nördliche Zgl.

 

nach 1880

vor 1918

Ro

M

ja

 

 

 

Wachow

 

58

östlich des Riewendsees,

 mittlere Zgl.

 

nach 1880

nach 1918

(1923)

Ro

M

ja

W zur Tongrube im Lötz, Kreuzung mit WHKB in

km 16,2 + 61,25

genehmigt 04.09.1910

Carl Wedde (Brandenburg)

 

Wachow

59

östlich des Riewendsees,

südliche Zgl.

 

nach 1880

nach 1918

Ro

M

ja

W zur Tongrube im Lötz,

Kreuzung mit WHKB in

km 16,2 + 58,20

Neumann,

Kietz & Liere

    Ziegelei Kietz & Liere,
  Verlag u. Foto: unbekannt


 

 

Päwesin/Bagow

 

 

60

am Riewendsee, südlich von Riewend

v. Ribbecksche Zgl.

1850

(1940)

1934

Ro

M

630 mm

ab 1888 W mit 1,7 km Länge zur Tongrube im  Bagower Bruch

H. von Ribbeck, Luise Meinshausen (BRB-Dom)

  von Ribbecksche Zgl.,
  Quelle: Messtischblatt von 1940 

 

 

 

  Ziegelstempel, gefunden in alten

 Pflasterresten auf dem Grundstück

 Neuendorfer Str. 82 in BRB, ex.

Zgl. Genrich (# 96),

Foto: 13.10.2025, © H.M. Waßerroth

  v. Ribbecksche Ziegelei um 1930,
  Karte gelaufen
  Verlag u. Foto: unbekannt
 
  v. Ribbecksche Ziegelei, das ehemalige
  Ziegelmeisterhaus ist heute Gaststätte
  11.05.2013, © H.M. Waßerroth

 

Wachow

61

am Wachower Lötz zw. Wachow und Zachow

 

nach 1880

1904 (MT)

R

M

ja

W zur Tongrube im Lötz und zur Ladestelle bei Zachow am Trebelsee (Havel)

Kietz & Liere

 

Päwesin

62

zw. Riewendsee und Landstr. Päwesin - Wachow

Alte Ziegelei

?

vor 1880

F

M

 

auf M als ehemalige Zgl. angegeben

Marschner

 Päwesin

63

an der Südspitze des Riewendsees

 

nach 1880

1926

D

Ro

M

ja

W zum Lötz

Bath & Mewes

 

Päwesin

64

am Lötz,

links der WHKB

 

um 1900

um 1918

D

Ro

M

ja

 

Franke (Berlin)

Gustav Neumann

 

 

Päwesin

 

 

65

am Lötz,

rechts der WHKB

Ziegelei Hoffmann

um 1900

nach 1918

(1932) (MT)

H

Ro

M

600 mm

Ladestelle an der WHKB,

Kreuzung mit WHKB in

Km 14,4 + 65,90

Nathansohn (Berlin), Dr. Hans Hoffmann (Berlin)

(& Neumann)

 

 

 

 

 

 

 

 

Päwesin

 

 

 

 

 

 

 

 

66

am Lötz,
rechts der WHKB
Ziegelei Kindel

um 1900

1970

D

Ro

M

500 mm 630 mm

500 mm für innerbetrieblichen Verkehr,
630 mm für Antransport des Tones,

W zum Bagower See,

W zur Tongrube südlich im Lötz, später vom Bagower Bruch mit Fähre über den Bagower See,

Ladestelle an der WHKB, Kreuzung (630 mm) mit WHKB in Km 14,4 + 57,55 und Km 14,4 + 62,55,

Betriebsaufgabe zum 31.12.1970

letzte Ziegelei in der Beetzseeregion,

Ringofen um 1980 abgerissen

Fritz Kindel,

Zusammenlegung mit Rädel und Krahnepuhl,

VEB (K) Brandenburger Ziegelwerke, VEB (B) Ziegelkombinat Potsdam

bekannte Besitzer:

Jantzen-Kindel

1906 Fritz Kindel (Brandenburg)

1950 VEB Ziegelwerk Päwesin

1959 Zusammenlegung mit den Ziegeleien Rädel und Krahnepuhl

1959 VEB (K) Brandenburger Ziegelwerke mit Sitz in Krahnepuhl

1969 VEB (B) Ziegelkombinat Potsdam, Sitz Zehdenick,

Werk Päwesin

1970 Betrieb eingestellt

Quelle: u. a. BLHA

  Zgl. Kindel,

  Quelle: Messtischblatt von 1940 

  Seilfähre über den Bagower See

  (eine typgleiche Fähre gab es auch bei der

  Zgl. Krahnepuhl)

  Foto: Slg. Stadtmuseum Brandenburg

  Tonabbau im Bagower Bruch, Zuglok ist

  eine O&K Lok vom Typ RL 1

  Foto: Wernitz, 1968

  Slg. Stadtmuseum Brandenburg

 

     

  Luftaufnahme Zgl. Kindel heute,

  Quelle: Google

 

Päwesin/Bagow

67

an der Südspitze von Bagow am Bagower See

 

vor

1850

1870

F

 

 

?

(Ziegelei nicht direkt belegt)

Krumrai

 

 

 

Päwesin

 

 

 

68

bei Päwesin
am Bagower See an der Mündung des Kanals vom Lötz

Zgl. Marienhof

um

1860

(1902)

vor 1914

Ro

M

ja

W zur Tongrube im südlichen Lötz,

Kreuzung mit WHKB in

Km 14,1 + 02,35,

Zgl.-Gelände später Gärtnerei, ab 2004 Privatbesitz,

Ruine Ringofen noch vorhanden, Denkmalschutz

Gantzer & Witte,

Maaß & Spitta

bekannte Besitzer:

Paul Witte (Brandenburg) & Eduard Gantzer (am 09.01.1912 zwangsversteigert)

1913 Hermann Maaß (Berlin-Halensee) & Richard Spitta (BRB) zu 5/8 und 3/8 Teile

Quelle: BLHA

 

 

Päwesin/Bagow

 

69

Bollmannsruh

am Bagower See

Meinshausens Zgl.

1875

 um 1914

D

Rr

M

 

ab Ende der 1920er Jahre auf dem Gelände Gaststätte "Bollmannsruh"

Luise Meinshausen (Brandenburg)

 

  Zgl. Meinshausen um 1900,
  (Blick nach Osten von der Straße nach

  Gortz), Quelle: Amt Beetzsee

 

auf dem Gelände vom Restaurant / Hotel "Bollmannsruh"

  erhalten gebliebener Schornstein des

  Ringofens der Zgl. Meinshausen

  02.07.2022, © H.M. Waßerroth

 

Lünow

70

östlich von Lünow am Weg nach Roskow

 

vor

1880

vor 1904

 

M

 

mit Stichkanal zum Bagower See

 

 

Lünow

 

71

nordöstlich von Lünow auf einer Landspitze am Bagower See

 

(vor 1860)

1904 (MT)

H

Ro

M

ja

2 ovale Ringöfen, W zur südlich gelegenen Tongrube

Adolf Hübner

 

  Ziegelei Adolf Hübner, Lünow,

  Karte gelaufen

  Verlag: Carl Meyer, Ketzin a. Havel,

Foto: nicht angegeben

Quelle: https://www.schoenescheune.de

 

Lünow

72

nordöstlich von Lünow am Bagower See

 

(vor 1860)

1904 (MT)

H

Ro

M

ja

W zur südöstlich von Lünow gelegenen Tongrube

 

 

Gortz

73

gegenüber Lünow

am Bagower See  

 

vor

1880

1903

H

Ro

M

750 mm

W zur Tongrube

Otto Ziese (Gortz) ?

 

Ketzür

 

74

südlich von Ketzür

am Ketzürer See

 

1862

um 1910

D

Ro

1873

M

650 mm

W zu den Tongruben westlich von Ketzür, Kreuzung mit WHKB in

Km 12,5 + 44,25

Liesickes Erben, C., Bes. Wilhelm Janicke

 

Lünow

75

westlich v. Grabow

am Ketzürer See

Ziegelei am See

1853

1904 (MT)

H

Ro

M

ja

W zu den Tongruben in der Rieth Laake

Seeger (Grabow),

Sander (Mötzow)

 

Radewege

 

76

südlich Radewege

am Beetzsee,

nördliche Zgl.

 

1862

1932 (MT)

D

Rr

M

640 mm

W zu den Tongruben westlich von Radewege,

Kreuzung mit WHKB in

Km 7,7 + 55,30

Carl Michaelis

  Zgl. Michaelis, Radewege

  Entwurf vom Dez. 1900 zur Neutrassierung der

  Lorenbahnen im Zusammenhang mit dem Bau der

  WHKB,

                           Quelle: DR, Archiv Rbd Magdeburg

  Lage Zgl. Michaelis mit Feldbahnen

  Quelle: Messtischblatt von 1937

 

 

Radewege

78

Kolonie Neu Brielow, heute Radewege Siedlung  

(vor 1852)

1932 (MT) D
Ro

M

640 mm W zum Beetzsee

Kreuzung mit WHKB in

Km 7,3 + 36,30

 

  Lage der Zgl. mit Feldbahnen

  Quelle: Messtischblatt von 1937

 

Radewege/Brielow

(auf Gemeindegr.)

77

südlich Radewege

am Beetzsee

 

(vor 1840)

1932 (MT)

D

Ro

M

640 mm

W zu den Tongruben westlich von Radewege

 

  Lage der Zgl. mit Feldbahnen

  Quelle: Messtischblatt von 1937

 

Brielow

79

südlich Radewege am Beetzsee

 

vor

1877

1932 (MT)

Rr

M

640 mm

W zu den Tongruben westlich von Radewege

 

  Lage der Zgl. mit Feldbahnen

  Quelle: Messtischblatt von 1937

heute ist auf dem Gelände die BluGeSa Floristik und Gartenbau GmbH und das Restaurant / Hotel "Beetzseeterrassen" ansässig

 Brielow

81

nordöstlich Brielow am Beetzsee

 

(vor 1858)

1932 (MT)

Ro

M

 

 

 

  Lage der Zgl.

  Quelle: Messtischblatt von 1937

 

 Brielow

82

am Görnsche Bruch, Brielow

 

vor 1840

1932 (MT)

Rr

 

 

in Karte von 1840 als 'alte Zgl.' eingetragen

 

Mötzow

83

westlich Mötzow am Beetzsee

alte Ziegelei

1747

1931

Ro

S

M

ja

W zur Tongrube Mötzow,

heute "Haus am See"

Sander

  Ziegel in Mauerwand Blumenhandel Zahn,

  Hauptstraße Brandenburg

  Foto: © H.M. Waßerroth 

           

 

Brielow

84

östlich von Brielow

 

(vor 1858)

1932 (MT)

Ro

M

ja

mit Stichkanal zum Beetzsee,

W zur südlich gelegenen Tongrube (Seehof)

 

 

Mötzow

85

am Beetzsee, Mündung Katharinengraben

 neue Ziegelei

(1786)

1827

1931

Rr

M

S

M

ja

W zur südlich gelegenen Tongrube

Sander

 

  neue Zgl. Sander, Mötzow,

 

Brielow

 

86

westlich des Beetzsees,

heute Seehof

 

vor

1877

1932 (MT)

Rr

M

ja

W zur Tongrube im Schindel Bruch, Trockenschuppen standen auf dem Gelände noch bis in die 1960er Jahre

 

 

 

Brandenburg

 

 

87

am Schindelbruch, Ausbau Brielower Grenze

Demmer's Zgl.

Putzmann's Zgl.

1877

1914

Rr

M

 

neben heutigen Hof von Bauer Lau

Aug. Demmer,
Herm. Putzmann,
Carl Hildebrandt,
August Brietz

1877 - 1884 Aug. Demmer

1885 - 1892 Hermann Putzmann

1893 - 1895 Carl Hildebrandt

1896 - 1897 Fa. Hildebrandt & Co

                     Inhaber: Carl Hildebrandt und Wilhelm Zemlin

1898 - 1903 Julius Brietz

1904 - 1914 August Brietz

Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :

ab 1877 Vor dem Rathenowertor

ab 1879 Brielowerstr.

ab 1880 Brielowerstr. 3

               1898 - 1903 Ziegelei nicht direkt genannt

ab 1905 Brielower Chaussee 9

ab 1913 Ausbau Brielower Grenze 15

 Brandenburg

88

am Beetzsee Ostufer, Nähe Mühlenfeld

 Schultze's Zgl. 

 1873

1913/

1914

D

Rr

M

ja

später W zum Fuchsbruch,

Fritz Schultze

bekannte Besitzer:
1873 - 1887 Fritz Schultze
1887 - 1891 Witwe Marie Schultze geb. Lentz
                    1887 - 1892 F. Schultze jun. Ziegelei-Verwalter
1893 - 1913 Fritz Schultze
1913 - 1915 Witwe Wilhelmine Schultze geb. Lentz
1915 - 1919 ?
1919 - 1923 Witwe Minna Schultze geb. Lentz
Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :
ab 1873 Vor dem Krakauertor
ab 1879 Mötzowerstr.
ab 1880 Mötzowerstr. 7
ab 1912 Mötzower Landstr. 217

  Tonschneider der Zgl. Schultze

  Foto: Slg. Stadtmuseum Brandenburg

 

 

 

  Streichplatz der Zgl. Schultze

  Foto: Slg. Stadtmuseum Brandenburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziegeleien der Havelregion von Brandenburg (Schleuse) bis Plaue

Kartenausschnitt, Quelle: "Karte der weiteren Umgebung von Brandenburg a. d. H.", Verlag: Paul Kahle, Nachf. C. Holzhauer,

Entworfen u. gezeichnet von C. Holzhauer1898, Nachträge bis 1909, Slg H. M. Waßerroth, Repro: © H. M. Waßerroth

 

 

Brandenburg

 

91 (U 103)

Nähe Vorstadtschleuse

Kindel's Ziegelei

1863

1922

H

Ro

M

nein

kurzer Stichkanal zum Kleinen Beetzsee

Christian Kindel,
Ch. Kindel & Co. (Gehricke)
Fritz Kindel

bekannte Besitzer:

1863 - 1869 Christian Kindel jun.

1870 - 1895 Christian Kindel

                     1873 - 1895 Fa. Kindel & Gericke

1896 - 1899 August Gericke

1899 - 1910 Ziegelei-Geschäft, Kindel Christian & Co,

                     (Inhaber Christian Kindel, Fritz Kindel)

1910 - 1923 Fritz Kindel

  Lage der Zgl. Kindel an der Vorstadtschleuse in

  der Krakauer Vorstadt (U 103),
 Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

  Zgl. Ch. Kindel an der Krakauer Straße,

  Quelle: Stadtplan von 1892

Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :

ab 1863 Vor dem Krakauertor 61 c

ab 1864 Vor dem Krakauertor 63

ab 1873 Vor dem Krakauertor 61 b

ab 1877 Vor dem Krakauertor 63

ab 1879 Krakauer Str.

ab 1880 Krakauer Str. 8

ab 1891 Krakauer Str. 14

ab 1912 Krakauer Str. 24

  Ziegelei Kindel in der Krakauer Straße

  nach 1909, (Im Hintergrund links hinter

  dem Ringofen ist die neue Stahlbrücke an

  der Vorstadtschleuse zu erkennen.)

Foto: unbekannt 

 

 

Brandenburg

 

92

 Nähe Stimmings-Arche

Godbersen's Zgl.,
Hintze's Ziegelei

1862

1913

D

H

Ro

M

nein

 

Wilh. Godbersen,

Alb. Gust. Hintze

bekannte Besitzer:

1862 - 1884 Wilh. Godbersen

1884 - 1890 Albert Gustav Hintze

1891 - 1901 Alb. Gust. Hintze, Inhaber: Witwe Bertha Hintze geb. Dunker

1902             Alb. Gust. Hintze, Inhaber: Witwe Bertha Hintze geb. Dunker

                      Bevollmächtigter: Kaufmann Ernst Meinicke

1903 - 1906 Bevollmächtigter: Kaufmann Ernst Meinicke

1907 - 1909 Inhaber: Richard und Paul Hintze

1910             Inhaber: Paul Hintze

1911 - 1913 Inhaber: Klara Hintze

  Zgl. Hintze an der Krakauer Straße,

  Quelle: Stadtplan von 1892

 

Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :

ab 1863 Vor dem Krakauertor 61 c

ab 1864 Vor dem Krakauertor 63

ab 1873 Vor dem Krakauertor 61 b

ab 1877 Vor dem Krakauertor 62

ab 1879 Krakauer Str. 63

ab 1880 Krakauer Str. 10

ab 1891 Krakauer Str. 16

ab 1912 Krakauer Str. 15 ?

  Belegschaft der Zgl. Hintze 1902

 

Brandenburg

 

93

Nähe der Krakauer Mühle am kleinen Beetzsee Hintz's Kalkbrennerei 1862 1898 K

M

nein Kalkbrennofen

Täge,

Wilhelm Hintze

bekannte Besitzer:

 - 1863 Andr. Täge

1864 - 1894 Wilh. Hintze

1895 - 1898 Franz Weilert

  Kalkbrennerei Hintze nahe der Krakauer Straße,

  Quelle: Stadtplan von 1892

Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :

ab 1863 Vor dem Krakauertor 61 c

ab 1864 Vor dem Krakauertor 63

ab 1873 Vor dem Krakauertor 63 a

ab 1877 Vor dem Krakauertor 62

               Kalkbrennerei nicht genannt

ab 1880 Krakauer Str. 11

               Kalkbrennerei nicht genannt

ab 1891 Krakauer Str. 18

 

 

Brandenburg

 

 

94

südwestlich des Domes auf der Dominsel

Dom-Ziegelei

1776 1853

H

F

 

nein

noch in einer Karte von 1868  als Ziegelhof verzeichnet,

am westl. Ende des Burgweges

heute Garagenkomplex,

Ziegelmeisterhaus erhalten und unter Denkmalschutz

 

  Lage der Dom-Zgl. auf dem Dom,

 Quelle: Stadtplan um 1860 

 

 

 

Brandenburg

 

95

am Mühlentor der Altstadt

Altstädtische Ratsziegelei,

Marschall's Zgl.

im 17. Jahrh.
erw.

1907

H

Rr

M

nein

Gelände 1908 an v. Bredow verkauft,1910 abgerissen, Gelände danach Bestandteil des Kaiser-Otto-Ringes

Märcker & Kiesel,
B. Marschall

bekannte Besitzer:

 - 1851 Märcker's & Kiesel's Ziegelhof

1852 - 1894 Benno Marschall, Ziegelei u. Kalkbrennerei

1895 - 1907 Benno Marschall, Kalkbrennerei (ab 1908  im Siechenhaus)

  Lage der Zgl. in der Altstadt,

  Quelle: Stadtplan von 1892

 

 

  Ziegel im Fußboden des Restaurants

  "Weidelounge" auf dem Mühlendamm

 Foto: © H.M. Waßerroth 

Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :
ab 1851 Altst. Kietz 381 a
ab 1867 Ziegelstr. 9
 Zgl. Marschall in der linken Bildmitte, der
 Ringofen wurde bald danach abgerissen,
 Aufnahme: um 1890
 Foto: Slg. Stadtmuseum Brandenburg
  

  Benno Marschall's Kalkbrennerei in der

  damaligen Ziegelstraße 

  Foto: Slg. Stadtmuseum Brandenburg

 

Brandenburg

 

80

vor dem Steintor

am Mühlengraben

 

vor

1847

um

1868

K

 

nein

Kalkbrennerei,

heute Gelände Penny-Markt

Consentius,
Steinkopff,
Franz Th. Genrich,

  Lage des Kalkofens vor dem Steintor,

  Quelle: Stadtplan um 1850

 

 

 

Brandenburg

 

96

an der Havel gegenüber Mündung Stadtkanal

Genrich's Ziegelei

1860 1902 H
Rr

M

   

Borchmann u. Kluth,

Franz Th. Genrich,

Hermann Genrich

bekannte Besitzer:

1863 - 1865 Fa. Borchmann & Kluth

1866 - 1871 F. W. Kluth

1871 - 1882 Grundstückseigner Franz Theodor Genrich

1882 - 1887 Franz Theodor Genrich, Ziegelei u. Kalkbrennerei

1887 - 1902 Hermann Genrich, Ziegelei (1902 verstorben)

1903 - 1906 Genrichs Erben

  Lage der Zgl. in der Neuendorfer Str.,

  Quelle: Stadtplan von 1892

Adresse der Zgl. in Brdbg. a. d. H. :

ab 1862 Vor dem Plauertor 26 a

ab 1862 Vor dem Plauertor 26 c

ab 1869 Vor dem Plauertor 30 a

1873 - 1889 Ziegelei nicht genannt

ab 1875 Neuendorfer Str. 4

ab 1883 Neuendorfer Str. 48-49

ab 1893 Neuendorfer Str. 48-52

ab 1895 Ziegelei nicht direkt genannt

ab 1899 Neuendorfer Str. 83

 

 

 

 

 

Brandenburg

 

 

 

 

97 (U 101)

am Quenzsee

Zgl. am Quenz/ Körtingsche Zgl.

um

1890

1914

D
R

M

?

 

ab 1914 Gefangenenlager

Ernst Carus, August Goerisch, Brandenburger Dampfziegelei und Kiesgruben GmbH,

Brandenburger Klinkerwerke F. Körting

bekannte Besitzer:

 -1890 ?

1890 - 1894 ? Ernst Carus

1897 - 1906 August Goerisch

1907 - 1910 Brandenburger Dampfziegelei GmbH

1910 - 1914 Brandenburger Klinkerwerke F. Körting GmbH

ab 1914 Umbau zu Gefangenenlager

  Lage der Zgl. am Quenzsee, (U 101),
  Karte von 1910 mit Einbesserungen bis 1937,

  Quelle: WSA Brandenburg

 

  Zgl. am Quenz,

  Quelle: Messtischblatt von 1937

  Zgl. am Quenz, Blick vom Ofen über die

  zu Baracken umgebauten einstigen

  Trockenschuppen zum Quenzsee,

  Karte am 10.10.1915 gelaufen,

 Verlag: Gg. Bischoff, Foto: nicht angegeben

 

 

Brandenburg

 

98

am Plauer See westlich Gut Plauerhof

Zgl. Plauerhof

(1822)

1833

1920

(1938)

D

H

Rr

M

ja

W zur Tongrube bei Margarethenhof, dann zur Tongrube östlich Plauerhof,

Ende 1960er Jahre letzte Reste der Zgl. beseitigt

H. Wiesike,

W. Kreussler

bekannte Besitzer:

1822 ?

1856 (1833) Hermann Wiesike

1896 W. Kreussler

1920 Verkauf der Zgl.,

Betriebseinstellung ?, auf Karten weiter eingezeichnet

Quelle: H. Hartwig, Ortschronisten Plaue

  Zgl. bei Plauerhof,

  Quelle: Messtischblatt von 1937

  Ausschnitt einer Postkarte von Plauerhof,

 Verlag: unbekannt 

 

 

Brandenburg/Plaue

 

99 (PK24)

am Plauer See, östlich vor der Plauer Brücke

Zgl. Margarethenhof

vor

1775

1856

H
F

S

nein

 

C. F. Wiesike,
erst Pächter, dann ab 1823 Besitzer

  Zgl. in Plaue/Havel
 Quelle: Urmesstischblatt von 1842

 

 

 

 

Brandenburg/Plaue

 

 

100 (PK 23, U 1)

am Plauer See, südlich des Schlossparks

von Koenigsmarcksche Zgl.

1799

1912

H

Rr

M

ja

W ab 1855  mit Pferden zur Tongrube in der Pelze westlich des Vorwerks Neu Plaue,

1914 Ringofen abgerissen

Baron v. Lauer, Michaelis,

 Graf v. Koenigsmarck

bekannte Besitzer:

1799 Baron v. Lauer (Plaue)

1833 Pächter Carl Friedrich Wilhelm Michaelis (bis 1867)

1839 Hans Valentin Ferdinand Graf v. Königsmarck

1867 Graf Carl Hans Constantin  v. Königsmarck

1912 Betrieb eingestellt

Quelle: Ortschronisten Plaue

 Lage der von Koenigsmarckschen Zgl. (GK 23,

  U 1)
 Karte von 1895, Quelle: WSA Brandenburg 

 

gefunden an der alten Plauer Schleuse

Foto: © H.M. Waßerroth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziegeleien der Region Plaue/Wusterwitz

Kartenausschnitt, Quelle: "Karte der weiteren Umgebung von Brandenburg a. d. H.", Verlag: Paul Kahle, Nachf. C. Holzhauer,

Entworfen u. gezeichnet von C. Holzhauer1898, Nachträge bis 1909, Slg H. M. Waßerroth, Repro: © H. M. Waßerroth

 

Brandenburg/Plaue

 

101

Am Wendsee westlich von Plaue nahe der Schleuse

(Chausseestr. 40)

 

1850

1937 (MT)

D

Ro

M

 

 

W. Michels & A. Otto

bekannte Besitzer:

Willi Michels & Albert Otto

1921 Georg Katerbow (Gärtnerei)

1928 Teilgrundstück an Busse und Biermann (Schiffbauerei)

Quelle: Ortschronisten Plaue

  Zgl. bei Plaue nahe der Plauer Schleuse,

  Quelle: Messtischblatt von 1937

  Blick vom Plauer Kanal über die alte

  Plauer Schleuse, hinten der Schornstein

  der Zgl. von Michaelis & Otto

  Foto: Slg. Kreismuseum Genthin 

 

 

 

Brandenburg/Plaue

 

 

 

123 (PK 21)

an der Plauer Schleuse

Lauer-Münchhofen

1806

1860

(1877)

F

 

 

Tongrube am Roberdamm,

beim Bau der 2. Schleusenkammer wurde 1885/86 Ziegelmeisterhaus zur Gastwirtschaft, Gebäude 1895 Neubau,

heute  Gaststätte "Seeblick"

Quelle: Ortschronisten Plaue

 
  Zgl. in Plaue/Havel
 Quelle: Urmesstischblatt von 1842

 

 

 

Bensdorf

 

102 (PK 20)

am Plauer Kanal südlich Woltersdorf

 

um

1870

(1876)

um 1914

H

Rr

M

 

 

C. Wolter

(Woltersdorf)

Herrmann Wolter

(Woltersdorf)

  Lage der Zgl. am Plauer Kanal (PK 20)
 Karte von 1895, Quelle: WSA Brandenburg 

 

  Zgl. am Alten Plauer Kanal bei Woltersdorf,

  Quelle: Messtischblatt von 1937

 

 

Wusterwitz

 

103

im Norden von Wusterwitz am Wusterwitzer See

Herms Zgl.

1860

um 1914

H

M

ja

W zur Lehmgrube westlich des Ortes nahe Grenzgraben, Gelände heute Wusterwitzer Festplatz

Herms & Heitzmann,

W. Meier

 

  Blick über den Wusterwitzer See nach
  Kirchmöser, links der Schornstein von
  Herms Zgl.,
Foto: Slg. Kreismuseum Genthin
  Straßenansicht Wusterwitz mit Gleis der
  W links neben der gepflasterten Fahrbahn,
  W kommt vor den Leuten links zwischen
  den Häusern von der Zgl.,
Foto: Slg. Kreismuseum Genthin

 

 Wusterwitz

104

im Süden des damaligen Wusterwitz am Wusterwitzer See   1821 1904 (MT)  

M

ja W zur Lehmgrube Hüttenberg,
W zur Lehmgrube nahe Grenzgraben
Herm. Bode

 Wusterwitz

105

an der Südspitze des Wusterwitzer Sees   1880 1904 (MT)  

M

  heute Platz "Camping am See"
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziegeleien der Havelregion von Plaue bis Pritzerbe/Hohenferchesar

Kartenausschnitt, Quelle: "Karte der weiteren Umgebung von Brandenburg a. d. H.", Verlag: Paul Kahle, Nachf. C. Holzhauer,

Entworfen u. gezeichnet von C. Holzhauer1898, Nachträge bis 1909, Slg H. M. Waßerroth, Repro: © H. M. Waßerroth

 

Brandenburg/Plaue

 

106 (U 2)

an der Havel nördlich von Plaue

Hummelsche Zgl.

(1840)

1842

um 1914

D

H

Ro

M

 

letzter Besitzer: Fam. Hummel (Plaue),

1917 abgerissen

Kruse & Parthey,  August Koch, Hummel (Plaue)

  Lage der Zgl. Hummel (U 2)
 Karte von 1895, Quelle: WSA Brandenburg 

  Zgl. Hummel, Plaue,

  Karte am 20.07.1912 gelaufen,

  Verlag: Max Engel, Plaue a. Havel,

  Foto: nicht bekannt

  Zgl. Hummel, Plaue, 1915

  Foto: Slg. Kreismuseum Genthin

 

Brandenburg/Plaue

107 (U 3)

an der Havel nördlich von Plaue bei den Windmühlen

 

vor

1860

(1880)

um 1914

D

H

Ro

M

 

 

A. Aegidi & Co

Max Müller

  Lage der Zgl. bei den Windmühlen (U 3)
 Karte von 1895, Quelle: WSA Brandenburg

  Zgl. bei den Windmühlen Plaue,

  Karte am 16.01.1911 gelaufen,

  Verlag: Max Engel, Plaue a. Havel,

  Foto: nicht bekannt

 

 

Briest

 

108 (U 4)

östlich der Havel bei Kaltenhausen

 

1786

1920

H

Ro

M

ja

W zur östlich gelegenen Tongrube

Leonhardt zu Kaltenhausen,

C. F. Wiesike, Kreussler

bekannte Besitzer:

1786 -          Leonhard zu Kaltenhausen

1833 - 1856 Carl Ferdinand Wiesike auf Plauerhof

1856 - 1896 Hermann Wiesike auf Plauerhof

1896 -          Kreusler

          - 1920 Margarethe Kreusler geb. Wiesicke

1920 Betrieb eingestellt

Quelle: BLHA, H. Hartwig

  Lage der Zgl. Kaltenhausen (U 4)
 Karte von 1895 mit Einbesserungen (Zeit unbek.),

  Quelle: WSA Brandenburg

  Blick über die alte Plauer Brücke zur

  Zgl. Kaltenhausen, vor 1905

 

 

    

  Eine Hansa Brandenburg W 12 vom

  Flugzeugwerk Hansa-Brandenburg GmbH

  in Briest auf der Havel,

  Foto: Slg. Stadtmuseum Brandenburg

 

Brandenburg/Plaue

125

westlich von Neuplaue in der Pelze, nördlich des Pelzgrabens

 

?

vor 1893   M   In M von 1893 als Zgl.-Ruine eingetragen
 
  Zgl. in der Pelze bei Neuplaue
 Quelle: Messtischblatt von 1893

 

 Briest

124 (zu U 5)

östlich der Havel, im nördlichen Teil von Briest   vor
1840
  Ro

M

  in Karte von 1890 als eigenständige Zgl. eingetragen
 

  Lageplan der Zgl. im Norden von Briest (U 5)
 Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

 

 

 

  Zgln. bei Briest,

 Quelle: Messtischblatt von 1890

 

 

 

Briest

 

 

109 (U 5)

östlich der Havel, nördlich am Ortsrand von Briest

 

1844

1904 (MT)

Rr

M

ja

W zur Tongrube an der Straße nach Tieckow

Consentius, Gantzer, Braunschweig & Dahle,

Dahlmann & Co.

bekannte Besitzer:

1844 Consentius (Briest)

1856 Gantzer (Briest)

Max Braunschweig (Plaue) & Max (o. Carl ?) Dahle (BRB)

Dahlmann & Co.+

  Lageplan der Zgl. im Norden von Briest (U 5)
 Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

 

 

 

  Zgln. bei Briest,

 Quelle: Messtischblatt von 1890

 

 

Briest

110 (U 6)

östlich der Havel, nördlich von Briest

Zellermannsche Zgl.

vor

1877

1904 (MT)

D

H

Ro

M

ja

W zur östlich von Briest gelegenen Tongrube, später zur Zgl. Kranepuhl

Georg Zellermann

  Lageplan der Zellermannschen Zgl. an der Havel

  (U 6)
 Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

 

 

  Zgln. bei Briest,

 Quelle: Messtischblatt von 1890

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Briest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

111 (U 8)

östlich der Havel,

zwischen Briest und Tieckow

Zgl. Krahnepuhl

1840

(1848)

1972

D
Ro

1905

zweit.

Ro

M

600 mm,
900 mm (elektr. Schiebe-bühne)

1900 W zur Tongrube Krane-Pfuhl,

1905 zweiter Ringofen mit

22 Kammern,

während 1. WK keine

 Produktion,

nach 1950 Seilfähre zum westlichen Havelufer und W zur Tongrube Kützkow,
am 31.12.1972 Aufgabe als Zgl.

Regenstein,

Michaelis,

F. Hosemann,

A. Vobach,

VEB (K) Klinkerwerke,

 Zusammenlegung mit Rädel und Päwesin, VEB (K) Brandenburger Ziegelwerke,

VEB (B) Ziegelkombinat Potsdam, Betonkombinat Potsdam, Bausteine Briest GmbH, LIAPLAN Nord GmbH

bekannte Besitzer:

1840 -          Regenstein

1857 -          Michaelis (Tieckow)

 ?                  Fritz Hosemann (Berlin)

1896 -          Arnold Vobach (Berlin → Brandenburg)

???               ?

1951 - 1959 VEB Klinkerwerke Krahnepuhl

1959            Zusammenlegung mit den Ziegeleien Rädel und

                     Päwesin

1959 - 1969 VEB (K) Brandenburger Ziegelwerke mit Sitz in

                     Krahnepuhl

1969 - 1972 VEB (B) Ziegelkombinat Potsdam, Sitz Zehdenick,

                     Werk Krahnepuhl

1973 - 1990 Betonkombinat Potsdam, Betriebsteil IX Plaue -

                     Krahnepuhl

1990 - 1992 Bausteine Briest GmbH

1992 -          LIAPLAN Nord GmbH

Quelle: u. a. BLHA, H. Hartwig

  Lageplan der Zgl. Kranepuhl an der Havel (U 8)

  hier noch mit nur einem Ringofen,
 Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

 

  Zgl. Krahnepuhl,

  Quelle: Messtischblatt von 1937 

 

 

 

ausführlicher zur Ziegelei Krahnepuhl

  Arbeiter der Ziegelei Krahnepuhl in

  früheren Zeiten, im Hintergrund wohl

  das Gestänge eines Göpelwerkes für

  den Tonschneider

  

  Zgl. Krahnepuhl, Gruppenbild

  Ziegelmeister mit seinen Arbeitern vor

  dem Ringofen

 

  Zgl. Krahnepuhl 1924

  Verlag: Kunstverlag W. Raab,

  Plaue a. H.,

  am 30.11.1926 gelaufen

 

 

 

 

  die Fähre für das Übersetzen der Loren

  vom anderen Havelufer

  die Balken auf den Schienen dienen als

  Radvorleger zur Sicherung der Loren

  elektr. Schiebebühne der

  Zgl. Krahnepuhl,   
  29.03.1973, © H.M. Waßerroth

  Lok der W am Westufer der Havel,  
  19.03.1973, © H.M. Waßerroth

 

 

Möthlitz
(Kr. Jerichow II)

 

112 (U 7)

westlich der Havel, nördlich der Insel Lutze

 

1870

um 1910

H

R

M

 

 

A. Aegidi,

Karl Saß, Gebr. Reichstein (BRB),

Botho von Knoblauch

  Lageplan der Zgl. an der Insel Lutze (U 7),
  Karte von 1897, Jahr der Einbesserung unbekannt,

  Quelle: WSA Brandenburg

 

 

 

Fohrde

 

 

113 (U 9)

östlich der Havel,
westlich von Fohrde

 

um

1870

1904 (MT)

H

Ro

M

ja

W zur Tongrube nördlich von Fohrde,

1954 Entfernung der Reste der Zgl. und Nutzung wie heute als Gelände des "SV Alemania 49 Fohrde e.V."

Karl Saß, Gebr. Reichstein (BRB), Botho von Knoblauch

  Lageplan der Zgl. in Fohrde an der Havel (U 9),
 Karte von 1906, Quelle: WSA Brandenburg

 

 Fohrde

114

Neben #113 (U 9)

 

?

1904 (MT)

Ro

M

 

 

Karoline Mews

  Lageplan der Zgl. in Fohrde an der Havel neben

  der Zgl. # 113 (U 9),
  Karte von 1906, Quelle: WSA Brandenburg

 

 

Fohrde

115

westlich von Fohrde an der Städtebahn

 

1845

(1862)

1904 (MT)

H

Ro

M

 

mit Stichkanal zur Havel

Kindel (Fohrde), Hintze (Fohrde)

 

Fohrde

 

116 (U 10)

südliches Havelufer bei Fohrde am Eingang zum Pritzerber See

Rote Ziegelei

(1863)

1865

1921

Ro

M

 

 

Robert u. Gustav Schwarz

(Gebr. Schwarz)

  Lageplan der Roten Ziegelei in Fohrde  (U 10),
  Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

 

 

 

Fohrde

 

117 (U 11)

nördlich von Fohrde an der Straße nach Pritzerbe

 

1857

1904 (MT)

H

Ro

M

ja

W zur weiter westlich gelegenen Tongrube

Kindel jun. u. Braunschweig (Fohrde),

Rudolph Kleßen

  Lage der Zgl. in Fohrde an der Verbindungsstraße

  nach Pritzerbe (U 11),
  Karte von 1897, Quelle: WSA Brandenburg

 

 

Pritzerbe

 

118

nördlich vom Pritzerbe an der Städtebahn

 

um

1863

ca.

1913

Ro

M

 

 

Maeß,
August Braetz,
(Wollbrügge)

  Zgl. in Pritzerbe,

  Quelle: Messtischblatt von 1922

 

 

 

 

Hohenferchesar

 

 

119

westlich Hohenferchesar am Pritzerber See

Zgl. Bruderhof,

vor

1840

1922

D

R

M

 

letzter Besitzer L. Kreyssig

Eduard Lucke (Görden),

Kraatz u. Boehme, Wilhelm Hundert,

Lothar Kreyssig

  Zgl. in Hohenferchesar,

  Quelle: Messtischblatt von 1937

 

 

Hohenferchesar

 

120

an der Straße nach Hohenferchesar

Zgl. Friete

vor

1860

1922

Ro

M

 

 

Zäpernick,
Maeß,
R. Schwarz

  Zgl. Friete bei Hohenferchesar,

  Quelle: Messtischblatt von 1922

 

 

Pritzerbe

 

121

an der Straße nach Marzahne

Zgl. Wollbrügge

vor

1860

(1913)

1922

Ro

M

 

 

Wollbrügge,
Blümer,
Hänsel

  Zgl. bei Pritzerbe,

  Quelle: Messtischblatt von 1922

 

Pritzerbe

122

am Nordufer des Pritzerber Sees

    

vor

1860

1922

R

M

 

 

 

  Zgl. bei Pritzerbe,

  Quelle: Messtischblatt von 1922

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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aus zahlreichen Quellen ausgewertet,

aufbereitet und zusammengestellt von H. M. Waßerroth

Vers.: 1.0.0. vom 05.07.2026

© Harumi Michelle Waßerroth