Brücken in Brandenburg an der Havel und Umgebung

in alten und neuen Ansichten und Fotos

-Teil 1-

Brandenburg an der Havel ist reich an Brücken, schon auf Grund der Lage in der Niederung der Havel mit den zahlreichen Havelarmen. Brücken wurden auch notwendig zur Überquerung künstlich geschaffener Wasserläufe oder zur Kreuzung anderer Verkehrswege. Der Bau, aber auch die Unterhaltung von Brücken ist teuer. Da Brücken die Querung von Hindernissen erleichtern, orientiert sich die Anlage von Verkehrswegen an ihren Standort. Auch das Wirtschaftsleben profitiert von einer entsprechenden Infrastruktur. Das wiederum weckte schnell Begehrlichkeiten in kommerzieller wie in strategischer Hinsicht. Wer eine wichtige Brücke kontrolliert, kann z.B. Brückenzoll kassieren oder potentielle Feinde am Vormarsch hindern, weshalb im Laufe der Geschichte Brücken immer wieder zerstört oder unbrauchbar gemacht wurden.

Bei Weitem nicht von allen der vielen Brücken in Brandenburg gibt es historische Aufnahmen. Meist wurden nur die bekanntesten oder prägnantesten Brücken für Fotos in Szene gesetzt. Kleinere oder unscheinbare schafften es höchstens mal mit ins Bild zu kommen. Sie sind oder waren halt da, wo sie sind oder waren. Doch auch sie sind nicht minder wichtig. Ihr Fehlen würde ein Loch in das Verkehrsgefüge reißen.

    

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Die wohl am meisten fotografierte Brücke in Brandenburg an der Havel ist die Lange Brücke über die Havel und ihre Nachfolger. Die erste Brücke an dieser Stelle als Bindeglied zwischen der Altstadt und Neustadt Brandenburg ersetzte um 1230/1240 die ursprüngliche Fährverbindung zwischen beiden Städten. Im Laufe der Zeit lösten mehrere Holzkonstruktionen einander ab, bis 1892 eine Brücke mit eisernen Überbauten eröffnet, diese dann 1929 von der Jahrtausendbrücke als Stahlbetonkonstruktion abgelöst wurde. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 29.04.1945 noch von sich zurückziehenden deutschen Truppen gesprengt, ist sie wieder aufgebaut und am 04.10.1947 ein zweites Mal feierlich dem Verkehr übergeben worden. Brückenschäden erforderten 1995/1996 einen erneuten Neubau, der dann am 04.12.1996 in der heutigen Form eingeweiht werden konnte.

  

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Die alte Lange Brücke vor 1892 als Holzkonstruktion

     

Slg. Waßerroth, Karte am 26.01.1909 gelaufen

Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Lange Brücke um 1905

        

Karte 1916 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Lange Brücke um 1910

     

Karte am 22.07.1913 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Lange Brücke um 1910

  

Karte am 06.01.1919 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Mühselig rumpelt Triebwagen Nr. 6 der elektrischen Straßenbahn über den klappbaren Teil der Langen Brücke

    

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

War die Klappbrücke geöffnet, ging auf der Straße nichts mehr

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Abbruch der Langen Brücke 1928

   

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Ein Neubau der Brücke war unumgänglich, Bau der Jahrtausendbrücke 1929

        

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Festliche Eröffnung der Jahrtausendbrücke am 07.09.1929 zur Jahrtausendfeier der Stadt

  

Quelle: Bundesarchiv, Foto: unbekannt

Einweihung der Jahrtausendbrücke im September 1929. Die Havel führte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Wasser, am linken Bildrand ist teilweise das Flussbett trocken gefallen.

      

Karte am 08.04.1930 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Die Jahrtausendbrücke nach ihrer Verkehrsfreigabe

  

Karte 1942 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Die Jahrtausendbrücke hieß dann auch mal so, was ein trauriges Erbe nach sich zog

        

Hier ein kurzer Filmausschnitt aus dem Film "Der Todeskampf der Reichshauptstadt - ein General, der Führer und 2 Millionen Berliner"

(wie schon öfter haben die Macher wohl aus fehlender Ortskenntnis Brandenburger Aufnahmen Berlin zugeordnet)

Der Ausschnitt zeigt, wie die Bevölkerung die durchhängenden Straßenbahnschienen über dem gesprengten Teil der Jahrtausendbrücke für die Überquerung der Havel nutzt, auch ist die behelfsmäßige Pontonbrücke vom Salzhof zum Heine-Ufer zu sehen. Die qualitativ recht guten Aufnahmen müssten im Mai 1945 gemacht worden sein.

    

Quelle: you tube, Film: Cronos Media

(Achtung, Internetexplorer wird nicht mehr unterstützt, Video läuft da womöglich nicht, versuchen Sie es eventuell unter IE im Kompatibilitätsmodus!)

   

Wiederherstellung der Jahrtausendbrücke nach ihrer Zerstörung vom 29.04.1945 zum Ende des Krieges

Slg: H.M.Waßerroth, Fotos: unbekannt

 

  

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: KONSUM Foku Magdeburg Abt. Verlag, Foto: nicht angegeben, Handabzug

Die wieder hergestellte Jahrtausendbrücke um 1960

      

Beginn des Abbruchs der Jahrtausendbrücke im Mai 1995, Foto: © H. M. Waßerroth

  

Beginn des Abbruchs der Jahrtausendbrücke im Mai 1995, Foto: © H. M. Waßerroth

   

Beginn des Abbruchs der Jahrtausendbrücke im Mai 1995 gesehen von der behelfsmäßigen Fußgängerbrücke,

 Foto: © H. M. Waßerroth

    

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Wohl genau so oft prägte die Steintorbrücke über den heutigen Stadtkanal das Motiv von Ansichtskarten.

Erste Holzbrücken vor dem Steintor, daher der Name, der Stadtbefestigung der Neustadt Brandenburg waren Zugbrücken. Sie wurden später durch hölzerne Klappbrücken ersetzt. 1925 erfolgte ein Neubau der Steintorbrücke in Betonbauweise, um den gestiegenen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden. In den letzten Tagen des Krieges wie die meisten Brücken Brandenburgs gesprengt, wurde sie in alter Form wieder aufgebaut und am 20.04.1946 dem Verkehr übergeben.

  

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Die Steintorbrücke als Klappbrücke

  

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Für die elektrische Straßenbahn musste die Klappbrücke verstärkt werden

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Abbruch der alten Steintorbrücke 1924

        

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Abbruch der alten Steintorbrücke, dabei wurde auch das direkte Umfeld auf der Turmseite umgestaltet

 

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Feierliche Einweihung der Steintorbrücke am 01.11.1925

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Ein Bild der Zerstörung nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Hier stand die Steintorbrücke, auch das Karee Jacobstraße/Große Gartenstraße/Kirchhofstraße mit Reuscherstraße war nur noch Schutt und Asche

        

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Für den Wiederaufbau der Steintorbrücke wurde in diesem Bereich die Havel trockengelegt,

     

Karte am 20.01.1961 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: VEB Bild & Heimat, Reichenbach, Foto: Darr

Die wieder aufgebaute Steintorbrücke 1960 mit sowjetischem Ehrenmal.

    

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Die St. Annenbrücke am südöstlichen Eingang zur Neustadt Brandenburg vor dem damaligen St. Annentor führte vom 1631 angelegten St. Annendamm über den früheren Stadtbefestigungsgraben zur Stadt. Sie war wie zu dieser Zeit üblich eine Holzbrücke. 1858 wurde sie als doppelte Klappbrücke (für jede Fahrbahn ein Klappenpaar) neu gebaut. Für den Betrieb der elektrischen Straßenbahn noch verstärkt, wurde sie dann 1912 durch einen Massivbau aus Eisenbeton ersetzt. Zum Kriegsende ist sie am 24.04.1945 vor den herandrängenden Russen gesprengt worden. Da die St. Annenbrücke aber nicht vollkommen zerstört wurde, konnten die Russen hier trotz heftiger Gegenwehr den Stadtkanal relativ leicht überqueren.

     

Karte am 03.05.1904 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Reinicke & Rubin, Magdeburg, Foto: nicht angegeben

Die St. Annenbrücke noch zu Pferdebahnzeiten, deutlich sind die beiden Klappenpaare erkennbar

        

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Die St. Annenbrücke als Klappbrücke 1911 kurz vor ihrem Abbruch

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Neubau der St. Annenbrücke 1912, das haus im Hintergrund wurde zum Kriegsende zerstört

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Neubau der St. Annenbrücke 1912, im Hintergrund die St.-Annen-Straße

    

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Carl H. Odemar, Magdeburg, Foto: nicht angegeben

St. Annenbrücke um 1915

    

Karte gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

St. Annenbrücke nach ihrem Neubau 1912

  

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Im Vordergrund die St. Annenbrücke als Behelfsbrücke 1945/46. Die heftigen Straßen- und Häuserkämpfe beim Erstürmen der Stadt in diesem Bereich haben von der einstigen Pracht der St. Annenstraße und Seitenstraßen nichts mehr übrig gelassen. Die Straßenbahn konnte die Notbrücke nicht befahren, die Schienen endeten kurz davor.

     

Karte am 03.12.1965 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: VEB Bild & Heimat, Reichenbach, Foto: Darr

Blick in die im Einheitsstil neu aufgebaute Friedensstraße, heute wieder St.-Annen-Str. mit Friedensbrücke, 1965

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Die heutige St. Annenbrücke, im Hintergrund die Reichstein-Villa

 

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Während die Klappbrücken über die schiffbaren Havelarme durch massive Brücken ersetzt wurden, ist die Brücke über den damals noch schiffbaren Teil des Jakobsgrabens in der Potsdamer Straße als Hubbrücke erbaut worden. Für die Passage der Lastkähne wurde die Brücke mittels 4 Spindeln an den 4 Ecken emporgehoben. Diese Konstruktion bestand noch bis in die 1960er Jahre, wurde aber nicht mehr genutzt und später durch eine feste Brücke ersetzt.

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Potsdamer Straße mit Brücke über den Jakobsgraben noch als Klappbrücke,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Blick über die Hubbrücke über den Jakobsgraben in der Potsdamer Straße stadteinwärts, 1930er Jahre,

deutlich zu erkennen die 4 Säulen, in denen sich die Spindeln befanden.

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Hubbrücke über den Jakobsgraben im hochgefahrenen Zustand, Blick stadteinwärts,

Aufnahme: wahrscheinlich Ende der 1920er Jahre,

das rechts zu sehende Verkehrsschild hatte von 1927 bis 1934 Gültigkeit

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Blick über die Hubbrücke in der Potsdamer Straße stadtauswärts zu DDR-Zeiten vor dem Umbau,

    

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st 1890/91 als zweiter Havelübergang im Zusammenhang mit dem Bau der Luckenberger Straße. Sie war ein wichtiges Bindeglied zwischen den Stadterweiterungsgebieten Neuendorfer Vorstadt und Wilhelmsdorfer Vorstadt. Anfangs ebenfalls als Klappbrücke ausgeführt, entstand 1923 eine Brückenkonstruktion aus Beton. Sie wurde am 28.10.1923 eingeweiht. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges ist sie ebenfalls gesprengt, aber schon 1945 wieder hergestellt und am 09.12.1945 eröffnet worden.

Am 12.10.2001 war die Verkehrsübergabe der heutigen, neu erbauten Luckenberger Brücke.

Die Pferdebahn befuhr bis zu ihrer Betriebseinstellung die Klappbrücke, die elektrische Straßenbahn konnte die neue Luckenberger Brücke erst nach Neubau der Gleisanlage in der Bauhofstraße und Weiterführung direkt zum Nikolaiplatz 1928 nutzen. Diese Maßnahme wurde durch den geplanten Neubau der Jahrtausendbrücke notwendig.

    

Karte am 30.11.1902 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Selle & Kuntze Nachf., Brandenburg a.H., Foto: nicht angegeben

Seltene Aufnahme der ersten Luckenberger Brücke um 1900 als Klappbrücke,

links das Haus mit der Gaststätte "Havelschlößchen"

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Luckenberger Brücke im Ursprungszustand,

     

Karte am 03.07.1926 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: O- Sidow & Co., Brandenburg a. Havel, Foto: nicht angegeben

Blick über die Luckenberger Brücke als Klappbrücke, die Straßenbahn befuhr zu dieser Zeit die Brücke nicht

     

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Die Luckenberger Brücke nach ihrem Neubau 1923

     

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: Petzold

Anfangs nutzte noch keine Straßenbahn die neue Luckenberger Brücke und die Pferdebahn befuhr nur bis 1904 die frühere Klappbrücke.

      

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Trinks & Co. G. m. b. H., Leipzig, Foto: nicht angegeben

Die Luckenberger Brücke 1931

    

Quelle: Slg Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, Foto: unbekannt

Die zerstörte Luckenberger Brücke nach Kriegsende im Mai 1945

       

Slg Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, Foto: unbekannt

Wiederaufbau der Luckenberger Brücke in der zweiten Hälfte des Jahres 1945

     

Foto: H. M. Waßerroth

Die Luckenberger Brücke heute, Aufnahme 10.08.2016

      

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Eine Brücke, die nur kurze Zeit bestand, war die Behelfsbrücke am Stadtbad (ab 1945 Alfred-Messel-Platz). Von der Schillerstraße wurde der Verkehr über die Behelfsbrücke zur Neuendorfer Straße nahe Nicolaiplatz geführt. Es war die günstigste Ausweichroute für die gesprengte Luckenberger Brücke. Die anfangs angelegte Behelfsbrücke an der Jahrtausendbrücke war auf Grund der umliegenden Bebauung nur unzureichend für Fahrzeuge erreichbar.

Nach Wiederherstellung der Luckenberger Brücke wurde diese Behelfsbrücke wieder entfernt.

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Bau der Behelfsbrücke am Stadtbad im Mai 1945,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

An dem Brückenbau waren maßgeblich sowjetische Pioniere beteiligt, Mai 1945

       

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Auch beim Brückenbau ließ man sich gern fotografieren, Mai 1945

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Behelfsbrücke kurz vor Fertigstellung im Mai 1945,

    

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

     

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Die ganz einfach nur als Kanalbrücke benannte Brücke über den Stadtkanal entstand im Zusammenhang mit dem Bau der Luckenberger Brücke als zweiter Havelübergang 1890/91. Wie alle Brücken über Schifffahrtswege in Brandenburg an der Havel wurde sie als Klappbrücke erbaut und hier auch wie die Steintor- und St. Annenbrücke mit zwei Klappenpaaren ausgerüstet. Die Pferdebahn nutzte diese Brücke für ihre Strecke durch die neue Bauhofstraße zum Nicolaiplatz. Für die elektrische Straßenbahn wurde die Klappbrücke nicht mehr ertüchtigt. Als der Bau der Jahrtausendbrücke geplant wurde entschloss man sich, als Ersatzstrecke für die Unterbrechung der Strecke in der Haupt-/Ritterstraße, die Kanalbrücke durch einen Massivbau zu ersetzen, um von der Bauhofstraße wieder zum Nicolaiplatz fahren zu können. Diese 1927/28 als Balkenbrücke aus Stahlbeton erbaute Kanalbrücke dient noch heute dem Verkehr. Den Zweiten Weltkrieg überstand sie relativ unbeschadet, ist aber langsam in die Jahre gekommen und wird demnächst durch einen Neubau ersetzt.

     

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Die Kanalbrücke am Verkehrshof der Straßenbahn und Elektrizitätswerk nach Inbetriebnahme der elektrischen Straßenbahn. Deutlich zu erkennen, dass bei Reparaturarbeiten am Holzbohlenbelag der Brücke die Schienen der ehemaligen Pferdebahn bereits teilweise entfernt wurden.

        

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die alte Kanalbrücke,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Neubau der Kanalbrücke, Im Hintergrund schemenhaft die Luckenberger Straße

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Neubau der Kanalbrücke

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die neue Kanalbrücke vom Wohlfahrtszentrum (heute AOK) gesehen,

    

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Otto Wagner, Brandenburg (Havel), Foto: nicht angegeben

Die Kanalbrücke nach ihrer Fertigstellung Ende der 1920er Jahre

 

Die Kanalbrücke von 1927/28 heute, Aufnahme 10.08.2016

Foto: H. M. Waßerroth, Brandenburg a. d. Havel

   

Foto: H. M. Waßerroth

Blick über die Kanalbrücke in die Bauhofstraße heute, die alte Betonbrüstung wurde durch Stahlgeländer ersetzt,

Aufnahme 10.08.2016

 

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Die Gottfried-Krüger-Brücke, benannt nach ihrem Stifter Gottfried Krüger, ist eine kleine Brücke nur für Fußgänger. Auch sie hat eine Vorgeschichte.

Anfang der 1890er Jahre wurde eine Uferstraße entlang des heutigen Heinrich-Heine-Ufers mit einer Brücke über den Pumpergraben geplant. Der Bau der Straße und auch der Brücke erfolgte aber aufgrund von Einsprüchen der Anlieger nicht. Nach Zukäufen von Grundstücken am linken Havelufer konnte die Stadt nach 1918 eine Grünanlage mit Promenadenweg anlegen. Für die Überquerung des Pumpergrabens baute man 1921 als Stahlkonstruktion mit Holzbohlenbelag eine Fußgängerbrücke. Ihre feierliche Einweihung fand am 08. Januar 1922 statt.

Den charakteristischen Bogen, der ihr im Volksmund den Namen "Bauchschmerzenbrücke" einbrachte, erhielt die Brücke wegen notwendiger Kahndurchfahrten zu am Ende des Grabens existierendem Kleingewerbe, u.a. der Mostrichmühle, die beliefert werden mussten.

Da der Kommerzienrat Gottfried Krüger die Mittel für den Brückenbau gestiftet hatte, wurde sie nach ihm benannt.

  

Quelle: Slg Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, Foto: unbekannt

  Die Bauchschmerzenbrücke zur Eröffnung 1922.

 

Karte am 28.01.1937 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Die Gottfried-Krüger-Brücke 1937

    

Karte am 24.07.1973 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: VEB Bild & Heimat, Reichenbach, Foto: nicht angegeben

Blick von der Gottfried-Krüger-Brücke über die Havel zur Johanniskirche 1969, zur leichteren Begehbarkeit des Brückenbogens der "Bauchschmerzenbrücke" wurden Treppenstufen angelegt.

   

Karte am 28.01.1977 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: VEB Bild und Heimat, Reichenbach, Foto: Kampmann, Berlin

Die Gottfried-Krüger-Brücke 1973

   

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Die Pumpergrabenbrücke an der Mostrichmühle ist heute nur noch ein verrohrter Durchlass in der Grabenstraße. An der Stelle der ehemals 4 nebeneinander existierenden Wassermühlen im Pumpergraben erinnert nichts mehr. Heute ist an dieser Stelle ein Parkplatz. Mit Abriss der Mostrich Mühle als letzte verbliebene Mühle und Umbau des Grabenstaus 1974 endete die Geschichte der Mühlen in der Grabenstraße.

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Brücke der Mostrichmühle in der Grabenstraße über das Oberwasser der Mühle, Aufnahme: Winter 1961/62

     

Aufnahme: 1974, Foto: Kempfer, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

Der neue Durchlass in der Grabenstraße wird gebaut, auch die letzte Mühle ist Geschichte, 1974

    

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Die Pumpergrabenbrücken des die Schillerinsel in der Grabenpromenade umfließenden Pumpergrabens sind zwei kleine Brücken im Zuge der die Schillerinsel kreuzenden Havelstraße vor der alten Stadtmauer der Neustadt. Der Pumpergraben war früher der äußere Wehrgraben der Stadtbefestigung der Neustadt Brandenburg.

        

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Blick über die Schillerinsel zum Gorrenberg

       

Karte am 16.02.1902 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: J. Friedländer, Brandenburg a. H., Foto: nicht angegeben

Blick von der Schillerinsel die Havelstraße entlang nach Westen um 1900

     

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Die Fußgängerbrücke im Theaterpark an der Grabenpromenade war ursprünglich eine Holzbrücke, die im Krieg zerstört wurde. Sie verband den Theaterpark, vormals Försterwiese, mit der Grabenpromenade. Die ehemalige Försterwiese war ein sumpfiges Gelände, das ab 1886 nach und nach aufgeschüttet wurde.

 In den 1970er Jahren ist an ihrer Stelle eine neue Brücke errichtet worden.

 

Aufnahme: Stadtbauamt, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

Die im Krieg zerstörte hölzerne Brücke zwischen Grabenpromenade und Försterwiese, heute Theaterpark,

 

Aufnahme: Weigelt, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

Die Ende der 1970er Jahre neu errichtete Brücke zwischen Grabenpromenade und Theaterpark, November 1979

 

Aufnahme: Weigelt, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

Die Brücke zwischen Grabenpromenade und Theaterpark, November 1979

  

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Die Wredowbrücke in der Wredowstraße wurde am 08.05.1909 in der Verlängerung der Wredowstraße zur den westlich des Jakobsgrabens entstehenden Wohnbauten als Klappbrücke fertiggestellt. Der Jakobsgraben war zu dieser Zeit bis zur Försterbrücke noch für die angrenzenden Betriebe von Lastkähnen befahrbar. Diese Brücke war als Holzbrücke errichtet, nur die Träger für die Fahrbahn und das Gestell zum Öffnen der Klappen waren aus Stahl.

Heute überbrückt eine Betonbalkenbrücke den Jakobsgraben an dieser Stelle.

       

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die am 01.05.1909 fertiggestellte Brücke im Verlauf der Wredowstraße über den Jakobsgraben als Klappbrücke,

dahinter das Grundka-Werk (spätere Konsü-Waffelfabrik)

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Die Klappbrücke über den Jakobsgraben in der Wredowstraße mit dem stählernen Gestell zum Anheben der Brückenklappen, Blick Richtung Bauhofstraße, etwa um 1920 aufgenommen, dahinter das Grundka-Werk (spätere Konsü-Waffelfabrik)

 

      

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Erhebliche Schäden an der Brückenkonstruktion in der Wredowstraße zwangen zur Sperrung für den Fahrzeugverkehr,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Nur noch Fußgänger durften die Brücke in der Wredowstraße nutzen,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Deutlich erkennbar der marode Zustand der Brücke über den Jakobsgraben,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Neubau der Brücke im Verlauf der Wredowstraße über den Jakobsgraben,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Neubau der Brücke als Holzkonstruktion,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Die hölzerne Brücke vor vor dem Krieg im Verlauf der Wredowstraße vor dem Abbruch, Aufnahme: 10.01.1964,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Behelfsbrücke in der Wredowstraße über den Jakobsgraben während des Neubaus der Brücke 1964,

    

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Die Fritz-Förster-Brücke über den Jakobsgraben bekam ihren Namen wohl schon im 16. Jahrhundert. Seine genaue Herkunft ist aber nicht eindeutig belegt.

Um das Jahr 1569 wurde ein sogenannter Kläterpot an dieser Stelle erwähnt. Nach damaligem Verständnis war damit ein Holzvoigt gemeint, der darauf zu achten hatte, dass die aus den Neustädtischen Wäldern kommenden Holzfuhren rechtmäßig waren und kein Diebstahl erfolgte. Nebenbei sollte er auch Sorge für das Neustädtische Waldrevier tragen. An der Brücke stand ein Torhaus, ein Vortor vor dem Steintor. Die nachfolgenden Häuser wurden dann Försterhäuser, bis sie ab 1828 als Dienstwohnungen der Förster in den Neustädtischen Forst bei Wilhelmsdorf verlegt wurden. Ab 1835 diente das Haus an der Brücke als Torkontrollhaus.

      

Slg: H.M.Waßerroth, Foto: unbekannt

Die Försterbrücke mit Jakobskapelle im Jahre 1872

     

Karte an 07.10.1901 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: R. Jacobs, Blankenburg-H., Foto: nicht angegeben

Die Jacobstraße mit Förster-Brücke im Vordergrund und der im Jahre 1892 um 11 Meter nach Westen verrückten Jakobskapelle, im Volksmund eher als "Verrückte Kapelle" bekannt, um 1900

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Links hinter der Brücke das prächtige Haus hat den Krieg nicht überstanden und wurde abgerissen,

   

Quelle: Bundesarchiv, Foto: unbekannt

Die Förster-Brücke mit "Verrückte Kapelle" von der anderen Seite aufgenommen im Februar 1930

     

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Die Brücke über den Jakobsgraben an der Einmündung Am Jakobsgraben / Hausmannstraße / Linienstraße wurde zum Ende der 1920er Jahre gebaut. Sie war eine längst notwendige Verbindung der aufstrebenden Wilhelmsdorfer Vorstadt zur Bahnhofsgegend. Vorher existierte hier nur eine Fußgängerbrücke.

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Behelfsbrücke für die Fußgänger während des Baus der Straßenbrücke,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Rammarbeiten für den Brückenbau, das Wohnhaus rechts neben der Baustelle steht noch heute, ist aber vieler Schmuckelemente der Fassade beraubt, im Hintergrund links das Sägewerk in der Otto-Gartz-Str., es wurde später abgebrochen,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Gegenüber in der Linienstraße stand dieses Wohnhaus, es wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Blick in die Linienstraße, im Vordergrund das fast  fertige Lehrgerüst für die Bogenbrücke,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Das Lehrgerüst ist fast fertig,

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Eisenbieger sind am Werk für die Fertigung des Überbaus, Blick Hausmannstraße

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die in der gleichen Ziegeloptik wie die Brücke errichtete charakteristische Lampe auf der Ostseite vor ihrer Fertigstellung,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Brücke kurz vor der Fertigstellung,

      

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Brücke kurz vor der Eröffnung,

    

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Die Büttelhandfaßgrabenbrücke in der Wilhelmsdorfer Straße an der Einmündung der Göttiner Straße, kein Postkartenmotiv, aber glücklicherweise doch auf Fotos erhalten, gibt es heute nicht mehr.

Der Büttelhandfaßgraben hat seinen Namen von der sich hier im Mittelalter befindlichen Hinrichtungsstätte der Städtischen Gerichtsbarkeit. Selbst in der Sage vom legendären Räuberhauptmann Habakuk Schmauch wird von dieser Hinrichtungsstätte berichtet. >Nach der Hinrichtung aber wusch sich der Scharfrichter die Hände in des 'Büttels Handfaß', einem in der Nähe vorbei fließenden Bache, dem Büttelhandfaßgraben.<

Zum Kriegsende 1945 wurde auch diese Brücke gesprengt. Die Straßenbahnschienen der Strecke zur Planebrücke waren aber nicht zerstört und wurden eiligst mit Brettern und Bohlen abgedeckt und dienten so der vor den Russen aus der brennenden Stadt gen Westen fliehenden Bevölkerung als Notbrücke. Nach der provisorischen Wiederherstellung der Brücke nach Kriegsende hatten die Russen hier einen Kontrollposten errichtet, um zu kontrollieren, wer in die Stadt rein wollte.

Der Büttelhandfaßgraben hatte in diesem Bereich keinen langen Bestand mehr. Anfang der 1950er Jahre wurde er hier zugeschüttet, die Brücke entfernt und ein Bahndamm für das Verbindungsgleis vom Altstadt Bahnhof zur Brandenburg-Belziger Strecke der Städtebahn aufgeschüttet. Genau an Stelle der Grabenbrücke entstand nun eine Eisenbahnbrücke über die Wilhelmsdorfer Straße. Die extrem schlechten Untergrundverhältnisse im ehemaligen Grabenverlauf bereiteten bei der Gründung der Widerlager der Eisenbahnbrücke große Schwierigkeiten.

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Blick über die Brücke über den Büttelhandfaßgraben in die Wilhelmsdorfer Straße in den 1930er Jahren

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Blick über die Brücke über den Büttelhandfaßgraben zur Wilhelmsdorfer Landstraße in den 1930er Jahren

    

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Die Brücke vor dem Rathenower Tor, heute als Brücke so nicht mehr erkennbar, überspannte ursprünglich den äußeren Stadtgraben der im Mittelalter angelegten Stadtbefestigung der Altstadt Brandenburg. Nach 1900 kam es zu grundlegenden Umgestaltungen der ehemaligen Anlagen der Stadtbefestigung. Die Wallstraße entstand bereits 1885 nach Abbruch der dortigen Stadtmauer, der äußere Stadtgraben wurde 1901 zugeschüttet und parkähnlich umgestaltet. Die Brücke am Rathenower Tor hatte ihre Funktion verloren und wurde später dann verfüllt, ist aber unter der heutigen Straßendecke noch erhalten. (Gleiches gilt für die Brücke am Plauer Tor.)

  

Karte am 02.08.1927 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Gustav Weiss, Brandenburg a. H., Foto: nicht angegeben

Die ehemalige Brücke gesehen vom Walther-Rathenau-Platz Mitte der 1920er Jahre

       

Karte 1928 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

Das Rathenower Tor Mitte der 1920er Jahre

  

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Ursprünglich als Krakauer Brücke bezeichnet und erstmals 1216 urkundlich erwähnt, wurde in einer Urkunde von 1384 die Homeyenbrücke unter diesem Namen erwähnt. Der zunehmenden Schifffahrt auf der Havel Rechnung tragend entstand im Jahr 1574 an dieser Stelle eine hölzerne Zugbrücke. Später baute man dann eine Klappbrücke. Sie war die letzte Klappbrücke über die Havel in der Stadt Brandenburg und wurde erst 1936 durch einen Massivbau ersetzt, hatte aber nicht lange Bestand. In den letzten Kriegstagen 1945 ist auch sie gesprengt worden. Die wiederhergestellte Homeyenbrücke, eröffnet am 20.07.1946, wurde dann auf Grund ihres Alters und wegen gravierender Brückenschäden 2009 durch einen modernen Neubau (Stahlverbundbrücke) ersetzt und im Frühjahr 2010 eingeweiht.

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Homeyenbrücke als Klappbrücke,

    

Karte 1905 gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: unbekannt, Foto: unbekannt

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

         

Quelle: OstCola, Foto: unbekannt / nicht angegeben

Die Homeyenbrücke als Klappbrücke

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Neubau der Homeyenbrücke, Aufnahme: 1935,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Behelfsbrücke für Fußgänger während des Neubaus der Homeyenbrücke, Aufnahme: Oktober 1935

   

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Schöning & Co., Lübeck, Foto: nicht angegeben

  Die neue Homeyenbrücke in den 1930er Jahren,

   

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die zu Kriegsende gesprengte Homeyenbrücke mit Behelfsübergang 1945,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die wiederhergestellte Homeyenbrücke, wie sie bis 2008 existierte,

   

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Die Brücke über den Große Überfall in der nördlichen Zufahrt zur Dominsel zwischen ehemaliger Mittelmühle (später Mehlspeicher) und der Burgmühle ist eng mit der Geschichte des Mühlenstaus der Havel verbunden. Der große Überfall diente der Regulierung des Wasserstandes in der Oberhavel für den Mühlenbetrieb. Später übernahm die künstlich angelegte Stimmingsarche mehr und mehr diese Funktion.

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Der Große Überfall vom Unterwasser gesehen, 1961

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Der Große Überfall 1961

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Der Große Überfall vom Oberwasser gesehen, 1961

   

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Die Brücken über die Mühlengerinne in der Krakauer Straße und auf dem Mühlendamm waren in etwa alle ähnlich; eine Brücke mit Holzbohlenbelag für Fahrbahn und Fußweg nur ca. 1,5 Meter über mittlerem Oberwasser und enge Gitterstäbe am Zufluss um Treibgut von der Wehranlage und den dahinter befindlichen Mühlenrädern abzuhalten.

Heute sind die Mühlengerinne alle zugeschüttet und die Brücken entfernt.

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Brücke über das Mühlengerinne der Krakauer Mühle in der Krakauer Straße, gegenüber hinter den beiden oben gerundeten Fenstern befand sich das Wehr und das Mühlrad (über die ganze Breite), Februar 1964

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Weigelt

Das zweite Gerinne der Krakauer Mühle (domseitig), Februar 1964

    

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Die ursprüngliche Fußgängerbrücke über den Domstreng (oder auch Mühlenstreng) unterhalb der Burgmühle zwischen Grillendamm und Dom wurde in den 1920er Jahren erbaut. Ihre hochbauchige Form bekam sie, um dem Schiffverkehr zur Burgmühle zu ermöglichen, was ihr auch den Namen Himmelsbrücke einbrachte. Sie diente vornehmlich den Schülern der Ritterakademie zum Erreichen der Sportplätze am Grillendamm.

Die heutige Brücke wurde 2006 fertig gestellt.

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Die bauchige Fußgängerbrücke über den Domstreng vom Großen Überfall aus gesehen, die Sportplätze am Grillendamm sind erst neu angelegt

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Heinsdorff

Die bauchige Fußgängerbrücke über den Domstreng, erste Hälfte 1940er Jahre

    

 Foto: H. M. Waßerroth

Die heutige Brücke über den Domstreng (Mühlenstreng) aus Stahl, Aufnahme 07.09.2025

 

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Die heutige Brücke über die Näthewinde ist eine zweigelenkige Bogenbrücke mit aufgehängter, unten liegender Fahrbahn. Sie dient nur dem Fußgänger- und Radverkehr und stellt eine Verbindung von der Hammerstraße zur Dominsel her. Erbaut wurde sie 1998.

Die alte Brücke über die Näthewinde wurde in einfacher Holzbauweise 1942 errichtet. Auch sie hatte eine ausreichende Höhe, um die Durchfahrt für Lastkähne zur Heidrich-Mühle am Mühlendamm zu gewährleisten. Leider gibt es zur alten Brücke kaum weitere Informationen.

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Bau der Fußgängerbrücke über die Näthewinde, 18.02.1942

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Bau der Fußgängerbrücke über die Näthewinde, 18.02.1942

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Die fertige Fußgängerbrücke über die Näthewinde, die Rampen wurden nur halbherzig hergestellt 18.08.1942

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: Stadtbauamt

Die fertige Fußgängerbrücke über die Näthewinde, 18.08.1942

   

Foto: H. M. Waßerroth

Die heutige Fußgängerbrücke über die Näthewinde, Aufnahme: 14.07.2023

   

Foto: H. M. Waßerroth

Die heutige Fußgängerbrücke über die Näthewinde, Aufnahme: 07.09.2018

   

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  Die Schleusenbrücke an der Vorstadtschleuse in der Krakauer Vorstadt wurde notwendig, als von 1881 bis 1882 ein Durchstich von der Oberhavel zum Beetzsee mit der Vorstadtschleuse gebaut wurde. Ihren Namen bekam sie durch ihre Lage zur Schleuse. Die erste Brücke an dieser Stelle hatte in der Fahrbahn Klappen, die geöffnet werden konnten, wenn ein Segelkahn unter ihr durchfuhr. Durch den Bau der Schleppzugschleuse von 1906 bis 1909 neben der Vorstadtschleuse war auch eine Brücke mit viel größerer Spannweite erforderlich. Die neue stählerne Straßenbrücke überspannte nun beide Schleusen im Bereich der Oberhäupter.

Nach Reparatur der Kriegsschäden diente diese Brücke noch bis in die 1960er Jahre und wurde 1967 durch eine neue Spannbetonbrücke, die durch Höherlegung eine größere Durchfahrtshöhe gewährleistet, ersetzt.

In naher Zukunft soll die derzeitige Brücke zur weiteren Vergrößerung der Durchfahrtshöhe angehoben werden. Das wird wohl nicht mehr werden, da in jüngster Zeit ehebliche Schäden an der Brücke festgestellt wurden und ein Neubau dringend notwendig ist.

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die erste Schleusenbrücke von 1891.

    

Karte nicht gelaufen

Slg. Waßerroth, Verlag: Gotthilf Erhard, Brandenburg-Havel, Foto: nicht angegeben

  Blick in die Schleusenkammer der 1883 eröffneten Vorstadtschleuse (Nordkammer). Rechts erkennbar die Schleusenkammer der 1909 neu errichteten Schleppzugschleuse (Südkammer).

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

Neubau der Schleusenbrücke, aufgenommen im März 1967,

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

Komplettierung der neuen Schleusenbrücke, Aufnahme: 11.10.1967.

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

  Eröffnung der neuen Schleusenbrücke als Spannbetonbrücke an der Vorstadtschleuse in der Krakauer Straße am 30.11.1967, rechts daneben die Stahlkonstruktion der alten Schleusenbrücke.

  

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  Die Brücke des 20. Jahrestages der DDR (später nur noch Brücke des 20. Jahrestages genannt) überspannte mit 192 Metern Länge die Bundesstraße 102 und die Gleise am Nordkopf des Bahnhofes Brandenburg Altstadt. Erbaut wurde sie in nur 13 Monaten Bauzeit 1968/1969. Die Freigabe war am 04.10.1969 zu Ehren des anstehenden 20. Republikgeburtstages, zunächst für Straßenbahn und Omnibus, ab 15.12.1969 dann für den Gesamtverkehr.

50 Jahre nach ihrer Fertigstellung, am 05.12.2019, musste sie wegen schwerer Mängel, festgestellt bei einer planmäßigen Untersuchung, für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Nur Fußgänger und Radfahrer durften die Brücke, die mittlerweile den Namen "Schrottbrücke" erhalten hatte, noch passieren. Selbst Rettungsfahrzeuge mussten fortan Umwege fahren. Eine Reparatur war nicht mehr möglich. Am 19.05.2021 legte dann ein Knopfdruck des Sprengmeisters die Brücke nieder.

In den nächsten Jahren soll an gleicher Stelle ein neues Brückenbauwerk entstehen. (Bis jetzt ist es aber nur beim "Soll" geblieben. Aber man hat schon mal den ersten Spatenstich vollzogen.)

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

Beginn der Bauarbeiten für die stadtseitige Brückenrampe in der Magdeburger Straße, Juli 1968

   

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Brückenbaustelle 1969

      

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Die Brücke geht ihrer Fertigstellung entgegen, 1969

     

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Alles fertig für die Einweihung am 04.10.1969

    

Repro aus: Stadtchronik von Dez. 1965 bis Jan. 1970 Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Die erste Straßenbahn fährt über die neue Brücke des 20. Jahres der DDR am 04.10.1969

 

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Auch die Linie 3 fährt am Eröffnungstag zum ersten Mal über die neue Brücke, 04.10.1969

      

Foto: A. Waßerroth, Brandenburg a. d. Havel

Die Straßenbahn fuhr nach der Einweihung über die neue Brücke, der Straßenverkehr musste noch warten, im Hintergrund die Schornsteine des Stahlwerkes, Aufnahme Nov. 1969

   

Foto: A. Waßerroth, Brandenburg a. d. Havel

Blick von der neuen Brücke Richtung Kasernenbauten, Aufnahme November 1969

     

Die Brücke des 20. Jahres der DDR nach ihrer Fertigstellung. Dahinter der Altstadt Bahnhof mit Empfangsgebäude der Brandenburgischen Städtebahn, links die Zanderstraße.

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

     

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Blick ins Innere eines der Hohlkästen, deutlich sind Wasserschäden erkennbar, Aufnahme bei einer Untersuchung im Inneren der sonst nicht zugänglichen Hohlkästen nach Anlegen von Inspektionsöffnungen, 2020

     

Foto: H. M. Waßerroth

Die Bauschäden an der Brücke nahmen ein immer größeres Ausmaß an, aber ursächlich für die akute Brückensperrung waren die Probleme mit dem verwendeten Stahl für die Bewehrung, Aufnahme 16.04.2021

 

Foto: H. M. Waßerroth

Die Brücke wird für die Sprengung vorbereitet, Aufnahme 14.05.2021

    

Foto: H. M. Waßerroth

Die Brücke nach der Sprengung, die Zerlegung zur Beräumung der unter ihr hindurchführenden Bundesstraße ist in vollem Gange, Aufnahme 23.05.2021

              

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Die Havelbrücke der Brandenburgischen Städtebahn am Altstadt Bahnhof wurde mit Eröffnung der Bahnlinie von Treuenbrietzen über Brandenburg nach Neustadt (Dosse) in Betrieb genommen. Sie wurde nach Erlebnisbericht noch in den letzten Kriegstagen, nach dem die Sowjets bereits die Bahnhofsvorstadt eingenommen und in die Wilhelmsdorfer Vorstadt vordrangen, zerstört.

Um einen durchgehenden Betrieb wieder zu ermöglichen, wurde sie behelfsmäßig hergerichtet. Nach Inbetriebnahme einer daneben gebauten Behelfsbrücke ist die alte Brücke dann abgebrochen und an ihrer Stelle ein neuer Havelübergang in der noch heute existierenden Form errichtet worden. Die neue Brücke überspannt die Havel nicht mehr ohne Pfeiler wie die ursprüngliche Brücke mit ihrer Spannweite von 90 m. Die heutige Brücke hat zwei Pfeiler beiderseits der Fahrrinne.

  

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Bau der Städtebahn Brücke am Altstadt Bahnhof über die Havel um 1903.

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die fertige Städtebahn Brücke über die Havel 1904.

     

Aufnahme: 12.10.1945, Foto: Heinsdorff, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

Die zerstörte Städtebahn Brücke 1945.

 

Aufnahme: 12.10.1945, Foto: Heinsdorff, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

     

Aufnahme: 12.10.1945, Foto: Heinsdorff, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

     

Aufnahme: 12.10.1945, Foto: Heinsdorff, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

     

Aufnahme: 12.10.1945, Foto: Heinsdorff, Slg: Stadtmuseum Brandenburg

      

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Abriss der Reste der Städtebahn Brücke über die Havel 1946, links im Hintergrund die Gemeindeschule in der Franz-Ziegler-Straße, spätere Fontane Schule.

   

Foto: H. M. Waßerroth

Die Brücke über die Havel heute, Aufnahme 23.05.2021

     

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Noch gibt es die Eisenbahnbrücke über die Wilhelmsdorfer Straße. Diese Brücke ist heute ein Lost Places. Es liegt auf ihr zwar noch ein Gleis, das hat aber keinen Anschluss an das Eisenbahnnetz mehr. Erbaut wurde sie 1951/52 im Zuge des Baus der direkten Verbindung zwischen der Strecke Brandenburg - Belzig und Brandenburg - Rathenow der ehemaligen Brandenburgischen Städtebahn. Dieser Neubau sollte das aufwändige Kopfmachen für durchgehende Züge im Brandenburger Hauptbahnhof ersparen.

Genau an der Stelle, wo diese Brücke steht, befand sich bis zu ihrem Bau die Brücke über den Büttelhandfassgraben, der in diesem Bereich zugeschüttet wurde.

Bei Planung und Bau hatte man gleich weiter gedacht und die Widerlager für einen zweiten Überbau angelegt. Der Bahndamm, rechts von der Havelbrücke kommend, wurde auch gleich für ein zweites Gleis angelegt. Es sollte den Bogen über den niveaugleichen Bahnübergang am Schlachthof ersetzen. Wegen Untergrundproblemen bei den Widerlagern im Bereich des ehemaligen Büttelhandfassgrabens kam es nicht zur Ausführung und der Bahnübergang Schlachthof besteht noch heute.

   

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

Blick auf die Wilhelmsdorfer Straße mit Eisenbahnbrücke, gut zu erkennen der unvollendete Teil,

Aufnahme September 1969

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Blick von der Göttiner Straße auf die Eisenbahnbrücke

    

Foto: H. M. Waßerroth

Die Brücke heute, langsam holt sich die Natur alles zurück, Aufnahme 21.04.2015

 

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Die Brücke Potsdamer Straße über die Gleise des Hauptbahnhofes an seinem östlichen Ende wurde 1973 mit allem drum herum (Rampen, Radwege und Fußwege) fertig gestellt. Bereits am 07.09.1972 konnte die erste Fahrbahn für den Verkehr freigegeben werden und die ewigen Warteschlangen am Bahnübergang in der Führung der heute Alten Potsdamer Straße waren Geschichte. Auch diese Brücke ist in nächster Zukunft wegen schwerer Schäden durch einen Neubau ersetzt.

     

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: B. Wernitz

Baubeginn an der Potsdamer Straße, das ewige Warten am Bahnübergang sollte in absehbarer Zeit ein Ende haben, 1971.

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Brückenbau in der Potsdamer Straße über die Reichsbahngleise am östlichen Ende des Hauptbahnhofes 1973.

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Das zweit Brückenteil ist fast fertig für den Einbau, 1972.

 

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die stadteinwärts führende Fahrbahn ist fertig und freigegeben, 1972.

 

 

Foto: H. M. Waßerroth

Die Brücke Potsdamer Straße vor Beginn der Arbeiten. Auf der darüber führenden Bundesstraße haben vorbereitende Arbeiten (hier nicht sichtbar) schon begonn0en. Diese Ansicht ist heute schon Geschichte. Aufnahme: 05.10.2023

    

Foto: H. M. Waßerroth

Im Zusammenhang mit der Brücke am Hauptbahnhof wird auch die Brücke über den Neujahrsgraben bei Neuschmerzke neu gebaut. Aufnahme: 05.10.2023

     

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Eine Fußgängerbrücke zum Schützenworth über die Gleise des Hauptbahnhofes (Staatsbahnhofes) gab es bereits zu Zeiten der Berlin-Potsdam-Magdeburger-Eisenbahn. Nach Übernahme der Bahnlinie durch den preußischen Staat 1880 / 1883 und Übergang in die Preußische Staatsbahn wurden die Bahnanlagen des Bahnhofes Brandenburg erneuert und ausgebaut. Dabei ersetzte man auch in den 1890er Jahren die Fußgängerbrücke zum Schützenworth durch einen Neubau. Diese Brücke bestand bis Anfang 1980 und wurde dann durch einen weiteren Neubau ersetzt. Das Absetzen des neuen Überbaus auf die Auflager gelang aber erst im zweiten Versuch, weil der Abstand der Auflager anfangs nicht zur Länge des Überbaus passte.

    

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die Fußgängerbrücke aus den 1890er Jahren.

      

Slg: Stadtmuseum Brandenburg, Foto: unbekannt

Die neue Fußgängerbrücke am Schützenworth wird eingehängt, 1982.

   

Foto: unbekannt, Slg. H. M. Waßerroth

Der Bahnübergang zum Schützenworth, daneben die Fußgängerbrücke mit dem Aufgang, wie er bis zu seinem barrierefreien Umbau aussah. Der Bahnübergang wurde später geschlossen. Aufnahme: 1990er Jahre.

   

Foto: H. M. Waßerroth

Die Fußgängerbrücke heute, Aufnahme: 04.06.2008

 

    

Für alle Aufnahmen gelten die Lizenzen CC BY-NC-ND 4.0 de

    

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weiter zu Teil 2

       

  Für aktuelle Bilder der vielen Brücken in Brandenburg an der Havel empfehle ich die Homepage von Lutz Bär:

    http://lutz-baer.homepage.t-online.de/bruecken/thumb.html

(einfach auf den Link klicken)

   

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Vers. 2.17.0. vom 10.01.2026

© Harumi Michelle Waßerroth